So, so oder so?

Brigitte-Tests sind Out.
Ich weiß längst, welcher Partner zu mir passt, welcher Jahreszeiten-/ Farb-/ Sport-/ Kommunikations-und sonstwie- Typ ich bin. Sogar in welcher Art und Weise ich Arbeiten erledige ( oder auch nicht ) ist mir durch simple Eigenwahrnehmung – völlig ungetestet- nicht verborgen geblieben.

Als Bloggerin interessiert mich natürlich, ob ich eine gute Schreibe habe oder nicht.
Dank clownfish unchained weiß ich, dass faz- online einen Stiltest anbietet.
Dieser ist mit C&P viel weniger aufwendig als das Brigitte-Zeugs und das Ergebnis bekommt man in sekundenschnelle serviert.

Bienvenue Prokastination … hinsichtlich Seriösität des Tests und dessen Methode lasse ich gerne fünfe gerade sein…also ran.

Mein Text Unbekannter Lehrplan hat mir folgendes eingebrockt:

Sigmund Freud

Hofleben hingegen beschert mir diesen Vergleich :

Melinda Nadj Abonji

So, nun will ich es aber wissen!

Verflixt, schon wieder …. mein blogpost run-ter-fah-ren ist im Stile selbiger Autorin.

Melinda Nadj Abonji

Wie Anfangs nehme ich einen eher sachlichen Text.
Je länger, desto zuverlässiger, steht da.

Was geht? Let’s talk about sex…. soll Klarheit bringen.

Statt dessen breitet Irritation sich aus:

Dietmar Dath

Zeit für eine Beichte:

Über Freud habe ich schon viel, von ihm aber noch nichts gelesen.

Die Autorin mit dem schönen Namen Melinda Nadj Abonij sagt mir leider nichts. Immerhin hat Tante google mir verraten, dass sie aus Vojvodina ( ex-Jugoslawien) kommt, ungarisch ihre Muttersprache ist, sie in der deutschsprachigen Schweiz lebt wowie mit Geige und Gesang musikalisch unterwegs ist. Weil sie toll schreibt, hat sie 2010 sowohl den Deutschen als auch den Schweizer Buchpreis verliehen bekommen.
Sollte ich hier schleunigst eine Bildungslücke füllen?

Kommen wir zu Herrn Dath, der auch so schreibt wie ich.
Schon wieder muss ich surfen, um heraus zu bekommen, um wen es sich bei diesem Nachahmer handelt.
Ein weiterer preisgekrönter Wortkünstler, tritt auch als David Dalek, Dagmar Dath oder Dieter Drath auf.
Kein Wunder, dass ich da durcheinander komme.
Ansonsten scheint er ein interessanter Mensch zu sein:

Die Literaturkritik nannte Dath einen „hyperproduktiven Autor“ (Die Welt),[9] einen „Gedanken- und Textgenerator“ (Perlentaucher),[10] der die „Möglichkeiten des Sprechens“ erforsche[11] und dem „Denkgrenzen nichts gelten“[11]. Daths Romane, so der Spiegel, handelten von „Darwin, Marx, Fantasy, Heavy Metal, Zombies und Gentechnik“.[5] ( Quelle s. o.)

Fleißig ebenfalls, denn er hat u.a. ein 1000-seitiges Buch geschrieben. hier

Dieses zu lesen finde ich unzumutbar für eine alleinerziehende Mutter mit Pubertätsaktivistin.
Sollte er etwas schmaleres fabriziert haben, so könnte ich mir jedoch ein literarisches Kennenlernen durchaus vorstellen.

Eigentlich wollte ich ja heute über ernsthaftes schreiben, aber nun habe ich mich in dieser kurzweiligen – immerhin lehrreichen – Spielerei verloren.

Morgen arbeite ich dann wieder daran, belanglos Wichtiges in meinem absolut unverwechselbaren, eigenen Stil der Welt kund zu tun 😉

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