Rest yourself

Weihnachten mag noch so stressig sein – irgendwie ist es doch ein Runterfahren vom Alltag.
Mit seinen (un)geliebten Ritualen, der nicht immer reibungslos verlaufenden Kommunikation und dem dann doch meist gefundenen Kompromiss für die Gestaltung der Feiertage.

Wer aber wie wir in diesem Jahr geliebte Menschen verloren hat kann genau das vielleicht nicht. An alten Ritualen festzuhalten gelingt nicht und macht die entstanden Lücke erst Recht sichtbar.
Neue Rituale gibt es nicht.
Ein Vakuum.

„Wie du das alles wegsteckst“ – als Lob und Aufmunterung gemeint, oft empfunden als Aufforderung , es wörtlich zu nehmen.
Was wir ja tun. Wegstecken, verstecken.

Am heiligen Abend im Stall.
Mampfende Pferde, Hufescharren.
Wind und Meer.

Pause.

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Genderstudies

Pünktlich zum Weltaids-Tag , Nikolaus und Weihnachten und gibt es sie wieder:
Die kleinen Bärchen von Hamburger Leuchtfeuer.
Der 18. ist es schon.
Für uns ein kleines Advendsritual.
Zum 14. Mal wird das kleine Ding im Nikolausstiefel stecken.
Das daran anknüpfende Gespräch über Krankheit, Tod, Himmel, Erde, Mut, Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit….. Deins und Meins, Ich und Wir ist jedes mal auf’s neue spannend.
Kinder haben dazu ihre eigenen Ideen. Ihre Gedanken dazu sind differenzierter als man glaubt.
Gegenwärtiger als man sich wünscht.
Was als Vierjährige noch unbefangen gefragt und ausgesprochen wird, wird mit 7 nur noch angedeutet, mit 12 beweint und mit 16?

Unsere kleine Weiberwirtschaft lebt in Zeiten vielfältiger Grundsatzdebatten.
Ich darf also gespannt sein.

Ausgesucht habe ich das kleine Kuschel-Monster schon.
Das dauert immer. Denn jedes Gesicht ist anders.
Sagt die Dame hinter dem Stand: “ Lassen sie sich Zeit. Die meisten Frauen schauen sich die Gesichter genau an und suchen danach aus. Die Männer nehmen Eines und gut. “

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