Gelungen !

Erinnern.

An die Geburt eines kleinen Menschen.
Immer wieder, nicht nur, wenn er ganz neu ist.
An diesem Tag wird Freude wiederbelebt und bezeugt, dass sie noch immer da ist.
Wir machen uns gerne Stress deswegen.
Originelle Geschenke, tolle Partys, unvergesslich sollen sie sein.
Besonders bei den symbolträchtigen Jahreszahlen.
Gebannt auf Video und Foto, danach eingesperrt in Alben und DVD-Schubern.

Was habe ich eigentlich gemacht, als ich 18 wurde?
In erster Linie 10 Kreuze. Endlich das Recht, für mich selbst zu sorgen.
Ende der Erziehungzeit.
Der Beginn, meines Lebensweges.
Gut fühlte sich das an. Nach Aufbruch.
Ob es eine Party gab, weiß ich gar nicht mehr, vemutlich.
Wichtig war sie nicht.
Materielles ist mir nicht in Erinnerung…..auch nicht der Mangel desselben.

Welches Gefühl wird mich jetzt erwarten?
Wieder ein Ende der Erziehungszeit.
Unterbrechung meiner Auszeit um Teenie in die Erwachsenenwelt zu entlassen.
Nicht ganz ungeübt, denn 9 Wochen kommt sie nun schon allein klar.
Auf sich gestellt mit ein paar Helferlein, wenn’s brennt.
Aufbruch für sie, Aufbruch für mich. Und doch so unterschiedlich.

Wird sie ihren Weg allein gehen müssen, wie so oft?
Kann und darf ich ihr zur Seite stehen?
Ich bin mächtig stolz auf sie. Was hat sie alles geschafft!
Der Preis?
Wir haben beide Federn gelassen.
Das dünne Federkleid zwingt zu häufiger Rast.
Ihres wird weiter/nach -wachsen, da bin ich zuversichtlich.

So ein Stichtag lädt zum Sinnieren ein.
Genug damit.

Nun wird gefeiert !

Ich freue mich ūber Feedback. Wie immer ohne Registrierung  möglich.

Human Ressources

Manchmal fällt einem einfach nur der Kiefer nach unten – klapp – , einem nichts mehr ‚ dazu ‚ ein, was meint, nichts Vernünftiges, denn damit könnte man den Irrwitz so mancher Vorschläge ja gar nicht widerlegen.

Nicht hinhören, kopfschütteln, nicht ernst nehmen…..alles denk- und
dankbare Reaktionen .

Wenn da nicht der kleine Leuchtfaden des mainstream in der verqueren Äußerung, Diskussion, Vorschlages wäre.

Wovon rede ich? Ich habe ein blog von Mama notes gelesen.

Liken funzte leider nicht, mein Kommentar, den ich schreiben wollte, wuchs sich zum co- blogpost aus ( muss ja nicht sein, menno) , rebloggen ist zu passiv und überhaupt schreibe ich lieber schon mal einen Gesetzentwurf. So als Übung, denn wenn das mit dem Reglementierungswahn des Privaten in unserem Land so weitergeht, sehe ich da echte Chancen, meine nicht so üppige Rente später einmal aufzubessern. Kann ich von zu Hause aus machen. Schnapsideen hatte ich schon immer. Bedarf ist offensichtlich da.

Um Ideen, gute, weniger gute und sogar abstruse in Juristenkauderwelsch umzuwandeln zu können, habe ich Jahre meiner Jugend geopfert. Da will ich dann im Alter noch was von haben.

Diese WIRKLICH TOLLE Idee der Stadt Frankfurt ist preisverdächtig und hat das mehr als verdient: ständige ungeteilte Aufmerksamkeit für unsere Kinder- weg mit den Handys, liebe Eltern ! (*)

Ich finde: Wenn schon, denn schon – was soll das mit den Appellen?

Gesetz zur effizienz-orientierten Konditionierung der Human Ressources

§ 1.
1.Die Aufzucht und Abrichtung der Jungen hat schnell und effizient zu geschehen.
2. Das Ziel der Abrichtung ist ausschließlich ökonomischer Natur.
§ 2
Material und Räume sind von den dafür vorgesehenen Personen und Institutionen zu stellen.
§ 3
1.Tätigkeiten, die dem in § 1 genannten Ziel nicht ausschließlich dienen, sind in den in § genannten Vorrichtungen nicht gestattet.
2. Vorrichtung i.S.d. Vorschrift sind alle Orte, an denen die in § 2 genannte Person sich mit einem oder mehreren Jungen aufhält, unbeschadet derer originärer Nutzungsbestimmung.
§ 4
1. Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit wird für die Jungen bis zum erfolgreichen Abschluss eines Bachelor-Studienganges und für die mit der Aufzucht betreuten Personen für die Dauer der Begleitung der Jungen bis zur Zielerreichung ausgesetzt.
2. Im Falle des Nichterreichens des in Abs. 1 genannten Ziels richten sich Art und Umfang der Aussetzung des Persönlichkeitsrechts für die Jungen nach dem Ausmaß der verbleibenden ökonomischen Nutzbarkeit.
Näheres regelt das Sozialgesetzbuch.
§ 5
1. Die aufgrund biologischer/ sorgerechtlicher Bestimmung mit der Aufzucht und Abrichtung der Jungen betrauten Personen haben über ihre Tätigkeit Rechenschaft abzulegen gegenüber
a) Ausbildungseinrichtungen
b) der Sozialversicherung
c) Wirtschaftsverbänden
d) Gerichtsbarkeit
e) Medien
f) Wissenschaft
e) Stammtisch-Runden
f) jeder weiteren Person, die für sich in Anspruch nimmt, ein Recht darauf zu haben
2. Verstöße gegen das in § 1 genannte Ziel werden durch die in Abs.1 Buchstabe a) bis d) genannten Institutionen sanktioniert. Die Regelungen des § 4 Abs. 2 finden entsprechende Anwendung.

3. Für mit der Aufzucht betraute Personen, die damit ihrerseits ihren ökonomischen Nutzen verwerten, beschränkt sich die Rechenschaftspflicht auf die Ausbildungseinrichtung.

Die Haftung ist auf grobe Fahrlässigkeit reduziert. Näheres regelt das Öffentliche Dienstrecht/ Beamtenrecht.
Eine Rechenschaftpflicht gegenüber den biologischen/ sorgerechtlich verpflichteten Aufziehenden ist ausgeschlassen.

§ 6
1. Störungen von Personen, die nicht mit den Aufzucht von Jungen befasst sind, sind zu vermeiden.
2. Die Definitionsmacht der Störung obliegt denselbigen.

§§ 7 ff
Geltungsbereich, Schlussbestimmungen usw.

Hugh- ich habe gesprochen 🙂

Jetzt sollt ihr aber auch endlich die Gelegenheit bekommen, Mama notes zutreffende Gedanken in Ich bin die Mama, die auf ihr Handy starrt zu lesen .

Ich wünsche viel Vergnügen !

Undercover
Undercover

(*) Aus aktuellem Anlass ein Wort noch an die Frankfurterinnen: der Besuch von Veranstaltungen am morgigen Weltfrauentag könnte ebenfalls den Vorwurf der Überwachungspflichtpflichtsverletzung nach sich ziehen, da wissenschaftlich erwiesen ist, dass politische Gedanken weiblicher Aufzuchtsverantwortlicher die Bereitschaft zur Selbstaufgabe schmälert. Es wird empfohlen, die Jungen männlicher Obhut zu überlassen um sich ungebremst dem Frauen(er)leben hingeben zu können.

Ich freue mich über Feedback. Kommentare wie immer ohne Registrierung möglich.

Daddeltach…

Wofür man alles so Zeit hat, wenn zwischen den Jahren/am Jahresanfang die Uhr langsamer tickt…
Ein spätes Frühstück und sich endlich einmal dabei all die Artikel, Blogs und anderes Ungelesenes zu Gemüte führen.

Es sind jetzt 1,5 Jahre her, dass Teenie die Schule verlassen hat. In dieser Vorweihnachtszeit habe ich das so richtig gemerkt. Es stehen zwar wichtige Entscheidungen an, aber diese haben haben Hand und Fuß, sind keine vermeintlich zukünftigen Katastrophenszenarien, wenn denn nicht mindestens 1-2 Adventswochendenen dem heiligen Altar Schule geopfert werden…..
Kein schlechtes Rabenelterngewissen mehr, weil wir uns verweigern.
Kein Jahresendstress.
Wir sind diesem von Dieter Schnaas in Tauchsieder – Bestnoten für Bildungswahnsinn in der Wirtschaftswoche beschriebenem Irrsinn entkommen.

Besinnliche Adventszeit? Von wegen. Bald stehen die Halbjahreszeugnisse ins Haus. Und an deutschen Küchentischen herrscht die nackte Notenpanik. Eine Abrechnung. mehr

Besonders gefällt mir auch die Aussicht auf die Abschaffung der Zettelwirtschaft in deutschen Klassenzimmern. Ich werde vermutlich Jahre brauchen, um dieses Trauma des ‚ Lehrperson nicht erreichbar, keine Jahresplanung , kaum Transparenz bei dem was in der Klasse abgeht bei gleichzeitiger Erwartung der Schule, dass Eltern gefälligst super Dienstleister für diesen Verein sind ‚ loszuwerden.

Eigentlich sollte man meinen, dass die digitale Kommunikation gut 20 Jahre nach der Kommerzialisierung des globalen Datennetzes längst Standard ist an Deutschlands rund 35.000 öffentlichen Schulen. Doch weit gefehlt. Noch immer sind Mitteilungen auf Papier vielerorts der meistgenutzte Informationsweg, werden Nachrichten wie im 19. Jahrhundert übermittelt.

….so Dieter Dürand in der Wirtschaftswoche über elektronische Klassenbücher.
Mehr dazu hier

Ich selbst habe leider nichts mehr davon. Aber zum einen bin ich etwas gehässig ( das, was in anderen Berufen längst Alltag ist, müssen nun auch die Lehrer lernen ) und zum anderen erfreue ich mich an vernünftigen Entwicklungen.

In der Zeit Online findet man ja alles: Artikel, die besagen, dass die heutigen Kinder es nicht gut haben, andere, die vom Gegenteil reden. Über Eltern, die zu viel erziehen und solche, die sich zu wenig engagieren.
Dort werden Erziehungsratgeber und dessen Vielzahl kritisiert und immer wieder Artikel, die genau diese anpreisen – oder deren Autoren als Experten.

Da kann sich wirklich jeder aussuchen, was er gerne hören möchte.

Gut gefallen hat mir der Artikel Wir sind keine Sorgenkinder von Martin Spiewak , in dem endlich einmal nicht nur über die völlig danebenen Kids und die dafür verantwortlichen Eltern gewettert wird. Und mein ‚ bestgehasster‘ Bestseller-Psycho-Autor bekommt auch sein Fett ab :

Alle großen Zeitungen und Magazine haben über ihn geschrieben oder ihn interviewt. Er ist der Thilo Sarrazin der Erziehung. Doch anders als Sarrazin trifft Winterhoff kaum auf Widerspruch. hier

Dagegen schreibt über die ‚ Ichlinge ‚ die es ja leider auch zu Hauf gibt, Heidi Keller in Me, Myself And I ebenso gut zutreffend, dass allein der persönliche Erfolg im Leben mehr und mehr Maßstab der jüngeren (deutschen) Mittelstands-Generation wird.

Offenbar verführt Wohlstand zu Egoismus. So sind Kinder aus bildungsfernen Familien – ob mit oder ohne Migrationshintergund – häufig sozial verbindlicher, respektvoller, höflicher. Denn wer von Hause aus weniger Ressourcen hat, muss kooperieren, damit das Familienleben funktionieren kann. Das Selbstwertgefühl speist sich aus dem Miteinander und der Verantwortung füreinander. Ein Bildungssystem aber, das auf individuelle Autonomie ausgerichtet ist, schließt Kinder aus sozial schwächeren Milieus aus, da es ihre Werte und Bedürfnisse ignoriert.
Quelle

Jau…es gibt wohl das Eine wie das Andere.

Familientherapeut Jasper Juul kann sich so oder so freuen :
Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern bringt ihm sicheres Geld und wenn er hier sagt, …

…. Seid nicht so perfektionistisch. Bis man wirklich gut ist im Erziehen, muss man mindestens vier Kinder haben. Aber glücklicherweise brauchen und wollen Kinder keine fix und fertigen Eltern. Kinder haben viel Verständnis für Fehler – sie machen ja selbst den ganzen Tag welche und lernen daraus. Eltern fragen mich ständig: Ist es erlaubt, Kindern gegenüber laut zu werden? Natürlich ist es das, man darf heulen, schreien, alles Mögliche. Kinder brauchen lebende Eltern. Sie brauchen keine Schaufensterpuppen.

… hat er sicherlich nicht ganz Unrecht.

Inklusion ist kein Thema

Bei all den Artikeln, die ich heute über Erziehung, Bildung, Entwicklungspsychologie oder Generation sonstwie gelesen habe, spielte Inklusion keine Rolle. Zugegeben, nicht alle Artikel waren neueren Datums, aber soooooo alt waren sie nun auch wieder nicht.

Vielen Menschen hier gefällt das nicht. Sie haben sich deshalb zu einem Bündnis zusammengeschlossen.
Zur Nachahmung empfohlen….Hamburger Bündnis für schulische Inklusion.

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Pink

Pink fanden die Frauen in unserer Familie schon immer doof.
Klein und niedlich?
Nichts für uns.

Caroline Wiedemann hat in der FAZ schön aufgegröselt, dass pink nicht nur eine Farbe ist.

Wie sollen all die kleinen Mädchen, die ihre Zeit und ihr erstes Taschengeld in rosa Glitzer investieren oder unter Essstörungen leiden, je die Jobs in den Vorstandsetagen übernehmen, für die ihre Mütter gerade kämpfen?

alles lesen

Wir halten weiter dagegen.
Nicht nur beim Weihnachtsgeschenke aussuchen.

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